Portal Framework

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Funktionsübersicht

  • Hohe Konfigurierbarkeit
  • Einfache Schnittstellen
  • Hohe Geschwindigkeit
  • Modularität
  • Kommunikation mit DAM, PIM und Web2Print
  • Mächtige Suchfunktion
  • Externer Betrieb möglich
  • Einfache Anbindung

Als Digital Asset Management Integratoren stehen wir in unseren Projekten oftmals vor der Aufgabe, Zusatzfunktionalitäten und spezielle Cockpit Ansichten für eine Anzahl von Dateien aus einem DAM System zu realisieren.

Die DAM Hersteller haben hier unterschiedliche Ansätze. Entweder gibt es die Möglichkeit, innerhalb des DAM Systems selber Zusatzmenüs etc. einzublenden und per Plugins Funktionalitäten einzubauen, oder es gibt die Möglichkeit, über eine Webservice Schnittstelle ein eigenes Portal anzubinden. Wir favorisieren hier den zweiten Weg, da der Kunde sich für seine Zielgruppe in den meisten Fällen eine individuelle Oberfläche wünscht, die normalerweise mit der gelieferten Anwendungsoberfläche der DAM Lösung nur schwer umsetzbar ist. Ein anderes Beispiel wäre eine einfache Suchagenten Oberfläche für die Aussendienstmitarbeiter, die oft mit einem mobilen Endgerät unterwegs sind.

Im Regelfall wünscht sich der Kunde eine hoch konfigurierbare Oberfläche auf Basis moderner Webtechnologien (HTML5, CSS3), um eine maximale Kompatibilität zwischen Browsern, Tablets (iPad, Android, Windows Mobile) und anderen mobilen Endgeräten zu gewährleisten.

Weitere Punkte sind eine einfache, aber trotzdem mächtige, Suchfunktion, die auch logische Verknüpfungen beherrscht. Suchergebnisse müssen durch das Setzen von Filtern oder das Hinzufügen von weiteren Suchparametern eingeschränkt bzw. erweitert werden können. Wichtig ist außerdem, dass das Portal entweder direkt mit dem DAM System verbunden sein kann, aber auch die Möglichkeit bestehen muss, das Portal extern und losgelöst vom DAM System zu betreiben.

In den letzten Jahren haben wir für unsere Kunden auf Basis der Grails Technologie ein Portal Framework für celum IMAGINE erstellt.

Das Grails Framework ist Java/Spring basierend und perfekt für modulare Portalanwendungen geeignet. Es gibt kein monolithisches System, was Inhalte darstellt, sondern mehr einen Baukasten, worüber man bestimmen kann, was in einem Portal enthalten sein soll – z.B. Anzeige eines Verzeichnisbaumes, einfache Suche, Datumsfilter, Download mit Nutzungshinweis, Bestellfunktion mit Freigabeprozess bis hin zu unserem Web to Print Modul, das einen one2edit Server anbindet.

Das Portal Framework mit seinen Modulen verkaufen wir als Basis Lizenz. Hinzu kommen hier immer individuelle Anpassungen für den Kunden und die eigentliche Projektumsetzung.

Somit gestalten sich Projekte wie folgt: Die Kundenanfrage wird analysiert und es wird festgestellt, welche Komponenten genau benötigt werden. Muss das Portal nur mit celum IMAGINE kommunizieren oder werden noch weitere Systeme wie PIM und Web 2 Print angesprochen? Daraus ergibt sich ein Basis Preis für die Lizenz sowie eine Aufwandseinschätzung für die Projektumsetzung. Sie profitieren hier von unserer Kundenbasis, bei der das Portal bereits im Einsatz ist und stetig weiter entwickelt wird.

Zusammengefasst:

Das FHCon Portal Framework ermöglicht die Erstellung von einfachen, aber teilweise von komplexen Workflows getriebenen Anwendungen. Für die Verwendung benötigen Sie z.B. einen celum IMAGINE Server und eine freie open.api Lizenz.

Wenn Ihnen jetzt schon ein paar Ideen gekommen sind, wie Sie ihre Workflows in Ihrem Unternehmen optimieren können, dann kontaktieren Sie uns noch heute.

Im Folgenden wollen wir Ihnen zwei unserer Kundenbeispiele vorstellen:

Das Goethe-Institut ist das Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Mit seinen 159 Instituten in 94 Ländern informiert es über Deutschland, initiiert Kulturprojekte und fördert die deutsche Sprache im Ausland. Die Presse und Öffentlichkeitsarbeit der Institute verlangt naturgemäß immer mehr nach dem Medium Bild. Um ein effizientes und kostenschonendes Verfahren zu ermöglichen, wurde von Seiten der Zentrale mit Unterstützung der FHCon GmbH eine zentrale Datenbank angelegt, auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit zugreifen können. Derzeit sind 2.500 Bilder sowie Begleitinformationen zur weltweitern Filmarbeit verfügbar.

Aufgabenstellung:

  • Schnelle und einfache Oberfläche
  • Anzeige von mehreren Bäumen für unterschiedliche Bereiche
  • Erweiterte Bäume (Auswahl und somit Suchfilter auf einzelne Ordner oder Schlüsselwörter)
  • Erstellen von PIN Links
  • Download von Assets
  • Akzeptieren der Nutzungsbedingungen bei Download und PIN Erstellung
  • PIN Download Funktionalität
  • Suche mit Filter Funktionalität
  • Verkettete Suche über Ordner, Schlüsselwörter und Infofelder
  • Konfiguration von Nutzungsbedingungen und Nachrichten
  • Portal kann in das bestehende Intranet eingebunden werden (Sharepoint)

Hier war unter anderem die Schwierigkeit, dass die Zweigstellen teilweise nur sehr langsame Internetanbindungen haben – die Dienstleister aber wesentlich schnellere Leitungen besitzen. Anstatt nun das Material zuerst herunter zu laden und dann zum Dienstleister zu senden, wurde ein kundenspezifisches PIN-Download-Portal basierend auf dem FHCon Portal Framework entwickelt.

Aber auch hier sollte kein Schulungsaufwand anfallen. Der Benutzer sollte erst gar nicht mit den verschiedenen PIN Optionen konfrontiert werden.

Die Vorgabe war, dass der Endbenutzer sich einen Warenkorb zusammenstellen und diesen dann per PIN an seinen Dienstleister versenden kann – ohne, dass der Benutzer vorher eine Objektsammlung erstellen, Daten dort hinein ziehen, selber einen PIN Versand erstellen und diesen dann versenden muss.

Der PIN Download wird jetzt über ein PIN Portal abgewickelt, bei dem der Dienstleister vor dem Herunterladen die Nutzungsbedingungen akzeptieren muss, um den rechtlichen Vorgaben des Goethe Instituts zu entsprechen.

Screenshots

Aufgabenstellung:

  • Erstellen eines Web 2 Print Portals, das mit celum IMAGINE und one2edit arbeitet
  • Angepasste Oberfläche mit Schreibtisch Optik
  • Vorlagen auswählen und bearbeiten

Dieses Projekt haben wir mit der Agentur relationline aus Hückeswagen abgewickelt. Diese suchte einen Integrationspartner, der beide Systeme – celum IMAGINE und one2edit – zusammen bringen konnte. Die Agentur übernahm das generelle Projekt Management und lieferte die Vorgaben für die Benutzeroberfläche des Portals.

Jetzt im laufenden Betrieb versorgt relationline das Portal mit neuen Templates, so dass die Benutzer auf immer mehr Template Varianten zugreifen können. Hierzu werden über den creative.connect von celum IMAGINE InDesign Dokumente hochgeladen und in one2edit automatisch übernommen. In one2edit wird daraufhin festgelegt, was in einem Template wie verändert werden darf. Sobald das Template dann in on2edit freigegeben ist, steht es im Portal zu Verfügung.

Im Portal sieht der Benutzer seine Auswahl an Vorlage und kann nun eigene Dokumente erzeugen. Er hat hier auch die Möglichkeit, eigenes Bildmaterial hochzuladen. Alle Funktionen, die der Benutzer ausführen kann, sind so „gekapselt“, dass dieser nicht mitbekommt, ob im Hintergrund eine celum Funktion (Upload und Import eines Bildes) oder eine one2edit Funktion (Aufruf einer Vorlage im one2edit Editor) ausgeführt oder evtl. ein übergreifender Workflow angestoßen wird, der beide System betrifft.

Durch die eingebauten Prüfregeln verhindert one2edit, dass Bilder verwendet werden, die für den Druck ungeeignet sind, da sie eventuell zu klein oder zu niedrig aufgelöst sind. Der Endbenutzer kann somit ohne große Erfahrung in der Medienproduktion druckfähige PDF/X3 Dokumente erzeugen, die zu einer Druckerei verschickt werden können.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern ist somit in Zusammenarbeit mit der Agentur relationline in der Lage, einen einheitlichen Markenauftritt aller Gemeinden zu gewährleisten. Weiterhin haben die Mitarbeiter durch die bereit gestellten Templates für Taufurkunden, Plakate, Visitenkarten etc. einen Pool an Dokumenten, die sie lediglich anpassen müssen. Sie können sich auf den eigentlichen Inhalt konzentrieren und müssen sich nicht mit Formatierungen und der richtigen Bedienung eines Layout Programmes – sofern dies überhaupt vorhanden ist – auseinander setzen.

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